Stabiler Sozialstaat – stabile Demokratie
Reformen des Sozialstaats dürfen nie Abbau des Sozialstaats bedeuten. Im Gegenteil. In diesem Sinne analysiert und argumentiert der neue TUP-Sonderband. Die Beiträge skizzieren, warum ein zukunftsfester und stabiler Sozialstaat für einen demokratischen Verfassungsstaat von großer Bedeutung ist.
- Ein stabiler Sozialstaat ist für das freie und demokratische Miteinander in Deutschland unabdingbar.
- Ein stabiler Sozialstaat soll Risiken wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder bezahlbaren Wohnraum absichern.
- Ein stabiler Sozialstaat sorgt für faire Verteilung von Ressourcen.
- Ein stabiler Sozialstaat stärkt Vertrauen in politische Institutionen und verhindert soziale Spannungen aufgrund von Armutsgefährdungen.
Kurzum: Ein stabiler Sozialstaat schafft soziale Sicherheit, Chancengleichheit und demokratische Stabilität.
Die Modernisierung des Sozialstaats ist zweifellos eine permanente Aufgabe. Der Band beleuchtet die Bedeutung eines leistungsfähigen Sozialstaats für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Autor*innen aus Wissenschaft und Praxis analysieren aktuelle Reformvorhaben, ordnen sie sozial- und demokratietheoretisch ein und diskutieren Perspektiven für einen zukunftsfesten Sozialstaat.
Ausgewählte Beiträge zum Download
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Der Sozialstaat ist kein Luxus, sondern ein hohes Gut – Interview mit Patrick Schreiner
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Kettensäge statt Umverteilung: Der Sozialstaat ist angeblich nicht mehr finanzierbar, das ist der zentrale Mythos marktradikaler Akteure beim Angriff auf die Sozialsysteme – von Eva Völpel
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Sozialstaat für ein gutes Leben vor Ort: Denkanstöße für Reformen – von Marvin Deversi
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Weiterbildung: Was kann und sollte der Sozialstaat leisten? – von Martin Ehlert
