Zwei lachende junge Frauen und ein junger Mann stehen in einem Gang mit Glasfenstern.

Freiwilligendienste

Bei der AWO leisten jedes Jahr rund 5.000 zumeist junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Sie engagieren sich gesellschaftlich und probieren sich aus – im echten Leben, mit anderen Menschen und durch praktische Herausforderungen. Dabei lernen sie viel über sich und die eigenen Stärken, können sich beruflich orientieren und erwerben wichtige Kompetenzen für ihr weiteres Leben.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) steht jungen Menschen, die bereits die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben, bis zur Vollendung des 27. Lebensjahr offen. Die FSJ-Einsatzbereiche sind zum Beispiel Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien (Kita, Jugendclubs, Mehrgenerationenhäuser), Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Sozialstationen, Einrichtungen der Psychiatrie, Einrichtungen für ältere Menschen und in der Pflege, Schulen, Krankenhäuser, Einrichtungen für Migrant*innen, Kur- und Erholungsheime, Einrichtungen der Flüchtlingshilfe. Die gesetzliche Grundlage ist das Jugendfreiwilligendienstegesetz.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) steht allen offen, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben, nach oben gibt es keine Altersgrenzen. Damit bietet der BFD für Ältere die erste geförderte Möglichkeit, sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes zu engagieren. Jugendliche bis 27 Jahre absolvieren den BFD in einer Vollzeittätigkeit. Für Freiwillige über 27 Jahre besteht die Möglichkeit eines Einsatzes in Teilzeit, aber mit mehr als 20 Stunden in der Woche. Die Einsatzbereiche im BFD sind ähnlich denen im FSJ, also im sozialen Bereich, bei dem es um Menschen geht: Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Sozialstationen, Einrichtungen der Psychiatrie, Einrichtungen für ältere Menschen und in der Pflege, Schulen, Krankenhäuser, Einrichtungen für Migrant*innen, Kur- und Erholungsheime, Einrichtungen der Flüchtlingshilfe. Im Gegensatz zum FSJ gibt es Einsatzstellen, bei denen handwerkliche, gärtnerische oder Versorgungstätigkeiten angeboten werden. Die gesetzliche Grundlage ist das Bundesfreiwilligendienstgesetz. Details zum BFD finden sich in der Broschüre Der Bundesfreiwilligendienst.

Für die Menschen in den sozialen Einrichtungen und die Gesellschaft als Ganze sind die Freiwilligen ein großer Gewinn. Als Einrichtung gewinnen Sie durch Freiwillige nicht nur helfende Hände und zugewandte Unterstützung für Ihre Klient*innen. Viele Freiwillige bleiben nach ihrem Dienst als Engagierte oder werden künftige Fachkräfte. Wenn Sie Interesse haben, Einsatzstelle zu werden, finden Sie hier regionale Ansprechpersonen.

Der Bundesverband übernimmt zentrale Aufgaben bei der Koordinierung und Weiterentwicklung der Freiwilligendienste – unter anderem mit Schwerpunkt auf politischer Bildung. Die regionalen AWO-Träger vermitteln die Plätze, gestalten spannende Seminare mit den Freiwilligen und unterstützen sie bei Fragen und Problemen.

Aktiv werden

Möchtet auch ihr Gutes tun, neue Menschen kennenlernen, Offenheit und Vielfalt erleben, Verantwortung übernehmen, mitgestalten, den eigenen Horizont erweitern oder auch ein Wartesemester sinnvoll überbrücken – in einem gesicherten Rahmen mit Taschengeld und Sozialversicherung? Dann ist ein Freiwilligendienst bei der AWO genau das Richtige! Detaillierte Informationen zu FSJ und BFD, Erfahrungsberichte sowie eine gezielte Suche nach freien Einsatzplätzen bietet unsere Freiwilligendienste-Seite „AWO freiwillich!“.

Zu AWO freiwillich!