AWO FEE - Frauen Erfolgreich Empowern. Der Bezirksverband Württemberg rief zur Förderung und Integration erwerbsfähiger Migrantinnen das Projekt "AWO Fee" ins Leben.

Ein Informationsplakat für das Projekt "AWO Fee – Frauen erfolgreich empowern" des AWO Bezirksverbands Württemberg, das verschiedene Fotos von Frauen und Textblöcke über Empowerment und Projektinformationen zeigt.
© AWO Bezirksverband Württemberg e.V.

Bild: Projekt-Flyer – „AWO Fee“ wird vom Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Selbstwirksamkeit stärken

„AWO Fee – Frauen erfolgreich empowern“ richtet sich an zugewanderte Frauen mit Fluchthintergrund, unabhängig vom aufenthaltsrechtlichen Status, insbesondere auch an Frauen aus Haushalten mit Kindern.

Die Corona-Pandemie hat viele Lebenslagen verschärft und Zielgruppen abgehängt. Auch Migrantinnen leiden unter Auswirkungen wie Isolationserfahrungen, fehlenden Begegnungen und Sprachmöglichkeiten sowie verzögerten oder unterbrochenen Maßnahmen zur Integration.

Um diese Entwicklung abzumildern, haben sich unter Federführung der AWO Württemberg die AWO Schwäbisch Hall, die AWO Heilbronn und die AWO Stuttgart in einem Projektverbund zusammengeschlossen.

Mit dem Projekt möchten wir erwerbsfähige Migrantinnen unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen Status ansprechen und dabei unterstützen, „ihren Platz“ in der Gesellschaft zu finden. Insbesondere Frauen mit Fluchterfahrung zählen zur Zielgruppe. Dafür gibt es Einzel- und Gruppen-Angebote zur Persönlichkeits- und Kompetenz-Entwicklung sowie zur Sprachbildung und Berufsorientierung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung der digitalen Kompetenz, die wichtiger denn je für gesellschaftliche Teilhabe ist und bleiben wird. Darüber hinaus bestärken wir diese Frauen durch gemeinsame Exkursionen, den eigenen Sozialraum zu erkunden und dadurch Zugangshürden abzubauen.

Wir verfolgen mit „AWO Fee“ das Ziel, diese Frauen in ihrer Selbstwirksamkeit und Eigenständigkeit zu stärken und somit eine wesentliche Voraussetzung für sozioökonomische Teilhabe und Integration zu schaffen.

Das Projekt ist als Teil einer ganzheitlichen Präventionskette zu verstehen, denn das ebenfalls ESF geförderte Projekt „AWO Cha(lle)nge für Powerkids“ gegen Kinderarmut und für Chancengerechtigkeit bildet seit 2020 ein nicht mehr wegzudenkendes Element der an Armutsprävention orientierten Sozialarbeit.