Eine alte Frau sitzt in einem Rollstuhl und wird von einer jüngeren Frau geschoben. Sie sind draußen im Grünen und die alte Frau hält ein paar Blumen.

Pflegende An- und Zugehörige im Quartier – Gesundheit fördern, Prävention stärken

Kurzinformation

Träger: AWO Bundesverband
Zeitraum: 01.03.2024 – 28.02.2026
Arbeitsfeld: Gesundheitsförderung und Prävention
Zielgruppe: Pflegende An- und Zugehörige im Quartier

Der Bundesverband koordiniert das an fünf AWO-Standorten umgesetzte Projekt „Pflegende An- und Zugehörige im Quartier – Gesundheit fördern, Prävention stärken“. Ziel ist es, gesundheitsfördernde Strukturen für Pflegende im Quartier auf- und auszubauen und eine gesundheitsfördernde Quartiersentwicklung anzustoßen.

Kontakt

Weitere Informationen

Das Projekt richtet sich an pflegende An- und Zugehörige, die sich um eine nahestehende pflegebedürftige Person kümmern. Dies können z. B. ältere Menschen sein, die ihre/ihren Partner*in pflegen oder eine/einen Nachbar*in im näheren Umfeld versorgen.

Im Quartier werden Menschen in ihren alltäglichen Lebenszusammenhängen erreicht. Genau hier setzt das Projekt „Pflegende An- und Zugehörige im Quartier – Gesundheit fördern, Prävention stärken“ (PflAQ) an.  

Nachdem die beiden Vorgängerprojekte „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier“ (2018-2020) und „Gesund Altern und Pflegen im Quartier“ (GAP, von 2020-2023) erfolgreich abgeschlossen wurden, fokussiert das Projekt PflAQ die unmittelbare Lebenswelt pflegender An- und Zugehöriger im Quartier. 

Im Rahmen des Projekts werden gesundheitsfördernde Angebote unter Berücksichtigung der Bedürfnisse pflegender Angehöriger entwickelt und umgesetzt. Durch die Vernetzung zentraler Akteur*innen im Quartier können eine gesundheitsfördernde Quartiersentwicklung angestoßen und kommunale Strukturen nachhaltig auf- und ausgebaut werden.

Ziele des Projekts: 

  • Förderung der Gesundheit pflegender An- und Zugehöriger 
  • Vernetzung zentraler Akteur*innen in den beteiligten Quartieren und Aufbau von gesundheitsfördernden kommunalen Strukturen 
  • Entwicklung, Initiierung und Umsetzung bedarfsorientierter gesundheitsfördernder Maßnahmen  
  • nachhaltige Sicherung der gesundheitsfördernden Strukturen 

Eine Projektkoordination ist für die Umsetzung vor Ort zuständig und wird von einem Steuerungskreis aus zentralen Akteur*innen des Quartiers unterstützt. Um die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen kennenzulernen, werden Interviews und Fokusgruppendiskussionen durchgeführt. Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickeln die Projektkoordinator*innen gemeinsam mit dem Steuerungskreis passgenaue und bedarfsorientierte Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Am Ende des Projektes erörtern die Projektkoordinator*innen gemeinsam mit dem Steuerungskreis, wie die gesundheitsfördernden Strukturen verstetigt werden können. 

Das Projekt wird vom Bundesverband koordiniert und in Kooperation mit Trägern der AWO bundesweit an den fünf AWO-Standorten Bremen-Gröpelingen, Heinsberg, Fulda-Eichenzell, Chemnitz-Ebersdorf und Hoyerswerda umgesetzt.

Karte von Deutschland auf der die Städte Bremen-Gröpelingen, Heinsberg, Fulda-Eichenzell, Chemnitz-Ebersdorf und Hoyerwerda markiert sind.

 

Eine ältere und eine etwas jüngere Frau sitzen auf einem Sofa und unterhalten sich.

Materialien zum Download

  • Flyer

    "Pflegende An- und Zugehörige im Quartier - Gesundheit fördern, Prävention stärken"

  • Praxisleitfaden

    Im Rahmen des Projekts „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier“ (2018-2020) wurde der Praxisleitfaden „Gesund älter werden im ländlichen Raum“ entwickelt. Die praktische Arbeitshilfe richtet sich an Praktiker*innen und Entscheidungsträger*innen, die eine gesundheitsfördernde Quartiersentwicklung für ältere Menschen anstoßen wollen.

  • Ergänzung zum Praxisleitfaden

    Im Nachfolgerprojekt GAP (2020-2023) ist darauf aufbauend eine Ergänzung mit dem Fokus auf pflegende Angehörige entstanden. Auch dieser Ergänzungsleitfaden findet beim Aufbau einer gesundheitsfördernden Quartiersentwicklung im Projekt PflAQ Anwendung.

PflAQ wird durch den Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) im Rahmen der Initiative „Gesunde Lebenswelten“ nach SGB V §§ 20, 20a gefördert.

Logo vdek
Logo Gesunde Lebenswelten