Gesund gegen Einsamkeit - Prävention und Gesundheitsförderung mit pflegenden An- und Zugehörigen im Quartier
Kurzinformation
Träger: AWO Bundesverband
Zeitraum: 01.06.2026–31.01.2029
Arbeitsfeld: Gesundheitsförderung und Prävention
Zielgruppe: Pflegende An- und Zugehörige im Quartier
Der Bundesverband koordiniert das Projekt „Gesund gegen Einsamkeit – Gesundheitsförderung und Prävention mit pflegenden An- und Zugehörigen“, das an sechs Standorten umgesetzt wird. Ziel ist es, gesundheitsfördernde Strukturen für Pflegende auf- und auszubauen und ihre soziale Teilhabe im Quartier zu fördern.
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Das Projekt richtet sich an pflegende An- und Zugehörige, die sich um eine nahestehende pflegebedürftige Person kümmern. Im Mittelpunkt stehen insbesondere An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz. Gleichzeitig ist das Angebot offen für alle pflegenden An- und Zugehörigen, die Verantwortung für die Betreuung und Versorgung eines nahestehenden Menschen übernehmen. Dies können z.B. ältere Menschen sein, die ihre/ihren Partner*in pflegen oder eine/einen Nachbar*in im näheren Umfeld versorgen.
Im Quartier werden Menschen in ihren alltäglichen Lebenszusammenhängen erreicht. Genau hier setzt das Projekt „Gesund gegen Einsamkeit – Gesundheitsförderung und Prävention mit pflegenden An- und Zugehörigen“ (GEPAQ) an.
Nachdem die Vorgängerprojekte „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier“ (2018–2020) und „Gesund Altern und Pflegen im Quartier“ (2020–2023) sowie „Pflegende An- und Zugehörige im Quartier – Gesundheit fördern, Prävention stärken“ (2024–2026) erfolgreich abgeschlossen wurden, fokussiert sich das Projekt GEPAQ auf die Förderung sozialer Teilhabe und Prävention von Einsamkeit pflegender An- und Zugehöriger im Quartier.
Im Rahmen des Projekts werden gesundheitsfördernde Angebote unter Berücksichtigung der Bedürfnisse pflegender Angehöriger entwickelt und umgesetzt. Durch die Vernetzung zentraler Akteur*innen im Quartier können eine gesundheitsfördernde Quartiersentwicklung angestoßen und kommunale Strukturen nachhaltig auf- und ausgebaut werden.
Ziele des Projekts:
- Förderung der Gesundheit pflegender An- und Zugehöriger
- Vernetzung zentraler Akteur*innen in den beteiligten Quartieren und Aufbau von gesundheitsfördernden kommunalen Strukturen
- Entwicklung, Initiierung und Umsetzung bedarfsorientierter gesundheitsfördernder Maßnahmen
- Prävention von Einsamkeit und Förderung sozialer Teilhabe im Quartier
- nachhaltige Sicherung der gesundheitsfördernden Strukturen
Eine Projektkoordination ist für die Umsetzung vor Ort zuständig und wird dabei von einem Steuerungskreis aus zentralen Akteur*innen des Quartiers unterstützt. Um die Bedürfnisse der pflegenden An- und Zugehörigen kennenzulernen, werden Fokusgruppendiskussionen durchgeführt. Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickeln die Projektkoordinator*innen gemeinsam mit dem Steuerungskreis passgenaue und bedarfsorientierte Maßnahmen der Gesundheitsförderung und zur Förderung der sozialen Teilhabe im Quartier. Zum Abschluss des Projektes erörtern die Projektkoordinator*innen gemeinsam mit dem Steuerungskreis, wie die gesundheitsfördernden Strukturen verstetigt werden können.
Das Projekt wird vom Bundesverband koordiniert und in Kooperation mit Trägern der AWO bundesweit umgesetzt.
Materialien zum Download
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Artikel in der TUP 4/2025
Pflegende An- und Zugehörige im Fokus – gesund bleiben trotz Dauerbelastung
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Praxisleitfaden
Im Rahmen des Projekts „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier“ (2018-2020) wurde der Praxisleitfaden „Gesund älter werden im ländlichen Raum“ entwickelt. Die praktische Arbeitshilfe richtet sich an Praktiker*innen und Entscheidungsträger*innen, die eine gesundheitsfördernde Quartiersentwicklung für ältere Menschen anstoßen wollen.
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Ergänzung zum Praxisleitfaden
Im Nachfolgerprojekt GAP (2020-2023) ist darauf aufbauend eine Ergänzung mit dem Fokus auf pflegende Angehörige entstanden. Auch dieser Ergänzungsleitfaden findet beim Aufbau einer gesundheitsfördernden Quartiersentwicklung im Projekt PflAQ Anwendung.