07.06.2024

Mangelhafte Finanzierung der Suchthilfe gefährdet Leben

Morgen beginnt die Aktionswoche Alkohol. Zu diesem Anlass erklärt Kathrin Sonnenholzner, Präsidentin der Arbeiterwohlfahrt:

 

„Etwa 20.000 Todesfälle werden pro Jahr durch Alkoholkonsum verursacht, etwa drei Millionen Menschen in Deutschland haben laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen eine alkoholbezogene Störung. Prävention und Frühintervention müssen deutlich früher ansetzen, denn: Die gesundheitlichen und sozialen Folgen von Suchtproblemen sind enorm. Gleichzeitig steht die Suchtberatung mit dem Rücken zur Wand. Es muss deutlich mehr in Prävention, Suchthilfe und Suchtberatung investiert werden, denn ohne eine angemessene Finanzierung kann das Hilfesystem nicht aufrechterhalten werden. Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen und die notwendigen Mittel bereitstellen, um das Leben von Menschen zu schützen und Betroffenen helfen zu können.“

Mehr dazu:

Weitere Informationen zur Aktionswoche Alkohol: Aktionswoche Alkohol 2024.

Positionspapier der DHS und anderer Verbände zur strukturellen Prävention der Folgen des Alkoholkonsums: Positionspapier der DHS.

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