Ihr Warenkorb (0)

Ihr Warenkorb ist leer.

Zwischensumme 0,00 
24.04.2026

Gegen ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahre

Das Präsidium des AWO Bundesverbands fordert stattdessen, Plattformbetreiber konsequent in die Pflicht zu nehmen und den Aufbau von Medienkompetenzen zu stärken.

Das Präsidium lehnt ein generelles Verbot des Zugangs zu Social-Media-Plattformen bis 16 Jahre ab. Es zweifelt an seiner rechtlichen und technischen Durchsetzbarkeit und hält ein solches Verbot für weder zielführend noch angemessen mit Blick auf Jugendliche selbst, da es an der Alltagsrealität der allermeisten jungen Menschen vorbeigehen und gesellschaftliche Teilhabe einschränken würde. Um zu einem kompetenten und verantwortungsbewussten Umgang mit Social-Media zu kommen, hält das Präsidium es dagegen für wichtig, Angebote der Medienbildung in Schul- und Jugendsozialarbeit, (Offener) Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Familienbildung auszubauen, Schnittstellen beispielsweise zu Angeboten der sexuellen Bildung zu nutzen und Medienkompetenzaufbau zu stärken. Ebenso sieht das Präsidium die Plattformbetreiber in der Pflicht, stärker als bisher dafür zu sorgen, dass ihre Angebote jugendgerecht ausgestaltet sind und erziehungsberechtigten Personen sinnvolle und niedrigschwellige Optionen zur Nutzungsbegleitung bieten. Das Präsidium fordert das BMBFSFJ zudem dazu auf, die eingesetzte Expert*innen-Kommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ um Organisationen der Selbstvertretung junger Menschen und aus der Jugendverbandsarbeit zu ergänzen.

  • Gegen ein pauschales Verbot von Social-Media bis 16 Jahre

    Beschluss des Präsidiums des AWO Bundesverbands vom 24. April 2026

Kontakt