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Lotte-Lemke-Engagementpreis

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Lotte-Lemke-Engagementpreis

Seit ihrem hundertjährigen Bestehen im Jahr 2019 zeichnet die AWO mit dem Lotte-Lemke-Engagementpreis herausragende Ehrenamtsprojekte der AWO aus, die auf kreative und nachhaltige Weise einen Beitrag zum gelingenden Zusammenleben leisten – lokal bis global. Die ausgezeichneten Projekte zeigen beispielhaft, wie die AWO-Grundwerte Solidarität, Toleranz, Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit zeitgemäß gelebt werden können. Mit dem Preis möchte die AWO ehrenamtliche Arbeit sichtbar machen, wertschätzen und andere dazu inspirieren, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren.

Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb 2027 startet am 15.  Juli 2026 und endet am 15. November 2026.

Der Lotte-Lemke-Engagementpreis wird in drei Kategorien vergeben:

  • Engagement wirkt nachhaltig: vorbildliche Ehrenamtsprojekte, die bereits seit Jahren erfolgreich umgesetzt werden
  • Engagement fördert Innovation: innovative und neue Ehrenamtsprojekte am Beginn ihrer Umsetzung
  • Engagement gegen Einsamkeit und Armut: Projekte, die armutsbetroffene Menschen unterstützen, Armut vorbeugen oder Menschen aus der Einsamkeit befreien

Der Preis ist jeweils mit 2.000 Euro dotiert.

Projekte können über das untenstehende Formular eingereicht oder nominiert werden.

  • Teilnahmebedingungen

    Teilnahmebedingungen für den Lotte-Lemke-Engagementpreis 2027

Projekte einreichen oder nominieren


Ausgezeichnete Projekte 2026

Kategorie „Engagement gegen Einsamkeit und Armut“

„Mobile Plauderbank – Begegnung gegen Einsamkeit“ des AWO Kreisverbands Nürnberg

Zum Kreisverband

Kategorie „Engagement fördert Innovation“

„Schülergericht Chemnitz“ des AWO Kreisverbands Chemnitz und Umgebung

Infos zum Projekt

 

Kategorie „Engagement wirkt nachhaltig"

„Kinderspielstadt Schängelheim“ des AWO Kreisverbands Koblenz-Stadt

Zum Kreisverband

Sonderpreis

Bundesweites Projekt „100 Boote – 100 Millionen Menschen“ als starkes Zeichen für Solidarität, Vielfalt und Menschlichkeit

Infos zum Projekt

Lotte Lemke (1903–1988) war von 1930 bis 1933 und von 1946 bis 1965 Hauptgeschäftsführerin, von 1965 bis 1971 Bundesvorsitzende und von 1971 bis 1988 Ehrenvorsitzende der AWO.

Schwarz-Weiß-Fotografie von Lotte Lemke. Sie steht im Vordergrund und schaut direkt in die Kamera, während sie den Daumen hochzeigt. Im Hintergrund sind zwei Männer in Anzügen zu sehen, die miteinander sprechen.

Foto: Archiv der sozialen Demokratie

Lotte Lemke widmete ihr Leben dem Prinzip „Humanitäres Handeln aus politischer Verantwortung“. Sie formte die AWO zu einem Wohlfahrtsverband, der seine unmittelbare Arbeit am Menschen verantwortungsbewusst unter das Prinzip der Solidarität stellt und sich zugleich in die Reihen derjenigen eingliedert, die mit den Mitteln der Politik die Grundlagen der Wohlfahrtspflege verbessern und neu schaffen wollen. Ihre Tatkraft, ihr Einsatz für Mitmenschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, haben die AWO geprägt. Lotte Lemkes großer Verdienst war es, Sozialarbeit als unverzichtbaren Teil der Sozialpolitik zu verstehen. Dem Mitgestalten am sozialen Rechtsstaat galt ihre ganze Tatkraft.

Kontakt

Der Lotte-Lemke-Engagementpreis wird von der GlücksSpirale unterstützt.