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13.08.2026

Freiwilligendienste – ein Gewinn hoch drei

Junge Freiwillige lachen in die Kamera

FSJ und BFD starten im September: Jetzt beruflich orientieren und gesellschaftlich engagieren! Ein Einstieg ist auch nach dem offiziellen Auftakt möglich. Der Bundesverband bietet Infos zu freien Plätzen und Beratung – und formuliert Forderungen an die Politik.

Im September beginnt der neue Jahrgang im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD). Ein Freiwilligendienst bietet Raum zur beruflichen Orientierung, zum Entdecken neuer Stärken und für ein wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement. Freiwilligendienste sind somit ein Gewinn hoch drei – für die Engagierten, für die Menschen in den Einrichtungen und für die gesamte Gesellschaft!

FSJ und BFD bei der AWO

Die AWO bietet bundesweit rund 5.000 Freiwilligenplätze in diversen Einsatzfeldern. Dazu zählen beispielsweise:

  • Kitas
  • Jugendclubs
  • Schulen
  • Krankenhäuser
  • Seniorenstätten
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Stadtteilzentren

Das FSJ kann bis zum 27. Geburtstag absolviert werden, der BFD steht auch älteren Menschen offen. In beiden Diensten profitieren die Teilnehmenden von einer begleitenden Beratung und interessanten Seminaren, die sich sowohl mit den fachlichen Themen des eigenen Einsatzgebiets als auch mit sozialpolitischen Fragestellungen befassen. Ein Freiwilligendienst ermöglicht es, viel Neues zu lernen, den eigenen Lebenslauf aufzuwerten und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Die Dienstzeit beträgt üblicherweise zwölf Monate, in denen die Freiwilligen ein monatliches Taschengeld erhalten, umfassend sozialversichert sind und Anspruch auf angemessene Urlaubstage haben.

Freie Plätze finden – auch nach September

Unsere Online-Stellenbörse ermöglicht es, freie Plätze in der Region unkompliziert digital zu finden. Bei Bedarf bieten die zuständigen Träger Unterstützung und Beratung vor Ort an. Kurzentschlossene müssen sich nicht sorgen: Der Start in einen Freiwilligendienst ist auch nach September noch möglich.

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Freiwilligendienste zukunftsfähig gestalten

Der Bundesverband setzt sich politisch dafür ein, dass alle Menschen mit dem Wunsch nach Engagement auch einen Platz erhalten. Die Rahmenbedingungen der Freiwilligendienste befinden sich im Wandel. Mit dem Bundeshaushalt 2026 wurde ein deutlicher Mittelzuwachs für das FSJ und den BFD beschlossen, um die Platzzahlen zu erhöhen. Zudem wird aktuell an einem neuen Bundesgesellschaftsdienstgesetz gearbeitet, das den BFD sowie einen möglichen neuen Zivildienst regeln soll. Hierbei fordern wir eine stimmige Gesamtstrategie, die das bewährte FSJ fest im Blick behält. Ein tatsächlicher Platzausbau ist nur realisierbar, wenn die Förderung pro Platz spürbar steigt.

Unsere Kernforderungen an die Politik

  • Höhere Förderung pro Platz: Zeitnahe Anhebung der Mittel, damit Träger und Einsatzstellen bestehende Plätze sichern und zusätzliche Angebote schaffen können.
  • Angemessene Taschengelder: Eine faire Förderung der Taschengelder im BFD und in den Jugendfreiwilligendiensten. Engagement darf keine Frage des Geldbeutels oder des Elterneinkommens sein.
  • Freie Fahrt für Freiwillige: Umsetzung von kostenfreier Mobilität als sichtbares Zeichen gesellschaftlicher Wertschätzung für das Engagement junger Menschen.
  • Vision 2030: Mittelfristige Umsetzung der Vision 2030, um den strukturellen Herausforderungen der Freiwilligendienste umfassend zu begegnen.

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