Flutkatastrophe in Nepal – Spendenaufruf
Foto: © AWO International
Bei einer gewaltigen Sturzflut am Bhotekoshi-Fluss kamen mindestens 1.290 Menschen ums Leben. Über 4.800 Menschen gelten offiziell als vermisst. Rund 85.000 Menschen sind von der Katastrophe betroffen.
Am 26. August 2026 wurden im Norden Nepals innerhalb kürzester Zeit Dörfer und Siedlungen überflutet. Wassermassen und Schlammlawinen rissen Häuser, Straßen und Brücken mit sich und beschädigten wichtige Infrastruktur. Zudem besteht die Sorge vor weiteren Überschwemmungen. Durch die weitreichende Zerstörung ergeben sich zudem Folgeprobleme für die Menschen vor Ort: Verunreinigtes Trinkwasser und mangelnde Hygieneversorgung erhöhen das Infektionsrisiko mit Cholera und anderen Durchfall-Erkrankungen. Die Überlebenden der Flut haben alles verloren und müssen dringend mit dem Nötigsten versorgt werden: Es braucht Unterkünfte, Lebensmittel und Trinkwasser. Auch Decken, Matratzen, Planen und Hygieneartikel werden benötigt. Die Umsetzung der Hilfsmaßnahmen ist mit großen logistischen Hürden verbunden.
AWO International leistet vor Ort humanitäre Hilfe
Seit vielen Jahren engagiert sich AWO International in Nepal und ist vor Ort gut vernetzt. Die Mitarbeitenden stehen im engen Austausch mit lokalen Behörden und anderen humanitären Organisationen. Sechs Lastwagen mit insgesamt 20 Tonnen Hilfsgütern erreichten das nepalesische Flutgebiet. Darin enthalten sind auch die Hilfsgüter aus dem Warenlager des Regionalbüros in Lalitpur. Die Hilfspakete enthalten Decken, Notmatratzen, Zeltplanen sowie Lebensmittel wie Reis, Linsen, Speiseöl, Salz und Zucker. Kleine Solarladeanlagen sollen Menschen ohne Strom ermöglichen, ihre Mobiltelefone aufzuladen und den Kontakt zu Angehörigen wiederherzustellen. Mitarbeitende des Regionalbüros sind vor Ort im Einsatz. In zwei der am schwersten betroffenen Orte Syaprubesi und Gosaikunda im Oberlauf des Bhotekoshi-Flusses wurden Stützpunkte eingerichtet, von denen aus die weitere Versorgung koordiniert und umgesetzt wird. Die Überlebenden werden auch psychosozial unterstützt: Psycholog*innen wurden gemeinsam mit Hilfsgütern per Hubschrauber in schwer erreichbare Siedlungen gebracht. Dort kümmern sie sich um Menschen, die Angehörige verloren haben, vermissen oder unter den traumatischen Erlebnissen der Katastrophe leiden.
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Um Hilfsgüter zu transportieren, Überlebende mit Lebensmitteln und Unterkünften zu versorgen und die Menschen psychosozial zu begleiten, benötigt AWO International Unterstützung. Ihre Spende hilft. Vielen Dank für die Solidarität!
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Stichwort: Flut Nepal