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03.05.2026

AWO-Aktionskonferenz DigiTeilhabe

AWO-Aktionskonferenz DigiTeilhabe

Best Practices und neue Impulse für die Zusammenarbeit – eine barrierearme, interaktive Veranstaltung des AWO Bundesverbands am 28./29. April 2026 zeigte, wie digitale Teilhabe mit einfachen und praxisnahen Lösungen vorangebracht werden kann.

Digitale Teilhabe heißt, alltägliche Dinge selbstständig zu erledigen: ein Zugticket online kaufen, Öffnungszeiten prüfen, Wege finden, Geld überweisen oder Lebensmittel bestellen. Sie umfasst auch den Austausch mit Freund*innen, Engagement in Gruppen, das Schreiben von Bewerbungen sowie das Teilen besonderer Momente. Digitalisierung prägt Familie, Freizeit, Mobilität und Arbeit. Soziale Teilhabe ist heute ohne digitale Teilhabe kaum möglich. Wer Zugang zu Technik hat und sie sicher nutzt, kann mitmachen, mitreden und mitgestalten.

Digitale Kompetenzen stärken

Der AWO Bundesverband setzt sich dafür ein, dass alle Menschen digitale Möglichkeiten selbstbestimmt nutzen können – zum Informieren, Einbringen, Vernetzen und Entscheiden. Doch nur etwa jede zweite Person verfügt über digitale Grundkompetenzen. Um niemanden zurückzulassen, braucht es einfache, praxisnahe Angebote.

Wir möchten Menschen mit Behinderung sowie Menschen mit Armutserfahrung den Zugang zur digitalen Welt erleichtern. Durch den Aufbau digitaler Kompetenzen sollen sie digitale Technologien selbstständig und souverän nutzen können.

So lautete das Ziel von DigiTeilhabe, einem bundesweites Modellprojekt, das der AWO Bundesverband – gefördert durch die Aktion Mensch Stiftung – zwischen 2021 und 2026 durchführte. In sechs AWO Einrichtungen entstanden dafür niedrigschwellige Angebote: von offenen DigiTeilhabe Cafés über ehrenamtliche Beratung bis hin zur Ausbildung von Multiplikator*innen mit Behinderung, die ihr Wissen weitergeben. Diese Standorte stärkten digitale Fähigkeiten, förderten eine lokale Mitmachkultur und schufen Räume, in denen Menschen die digitale Welt aktiv erleben und mitgestalten können. Besonders wertvoll war die konsequente Einbindung der Zielgruppen, die Qualifizierung und Vernetzung von Fachkräften und Ehrenamtlichen sowie die Sensibilisierung für digitale Barrieren innerhalb des Verbandes.

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Inspiration, Ideen und Impulse

Die Aktionskonferenz bot inspirierende Rückblicke auf das Projekt, machte gute Praxis sichtbar und gab den Teilnehmenden wertvolle Anregungen für die weitere Zusammenarbeit. Ein Galeriespaziergang und ein World-Café eröffneten praxisnahe Einblicke und luden zum Austausch ein. Es sprachen Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Sandy Jahn, Referentin der Initiative D21, Matthias Schug, Projekteiter DigiTeilhabe im AWO Bundesverband, sowie Ehrenamtliche und Multiplikator*innen mit Behinderung. Der zweite Tag – mit der Digitalpolitikerin und Publizistin Anke Domscheit-Berg und moderiert von Teresa Sickert – stand ganz im Zeichen des Mitmachens: Im Barcamp-Format brachten die Teilnehmenden eigene Ideen und Fragen ein, entwickelten gemeinsam Lösungen und fanden Mitwirkende für neue Projekte.

  • Digitale Teilhabe

    Rückblick auf das Modellprojekt „DigiTeilhabe – Inklusives Engagement und digitale Nachbarschaft“ (2021-2026)

AWO-Aktionskonferenz DigiTeilhabe
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Offen und inklusiv

Die Tagung fand im rollstuhlgerechten, schwellenlosen frizzforum in Berlin‑Mitte statt. Das Gebäude ist mit einem Fahrstuhl ausgestattet; gut sichtbare Piktogramme und eine klare Beschilderung sorgten für Orientierung. Der AWO Bundesverband setzte neben barrierearmen Materialien auf verständliche Sprache, ein in Gebärdensprache gedolmetschtes Bühnenprogramm sowie Videos mit Audiodeskriptionen. Zudem testete er ein Sprache‑zu‑Text‑System, mit dem die Teilnehmenden gesprochene Inhalte live mitlesen konnten. Bezugspersonen im Buddy‑Programm gaben während der Veranstaltung Orientierung und soziale Unterstützung, erleichterten den Einstieg in Gespräche und bauten Hemmschwellen ab. Kurzum: In dem offenen, inklusiven Umfeld konnten sich alle Teilnehmenden willkommen und gut begleitet fühlen.

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