Kooperation mit Alpakas. Bezirksverband Braunschweig: 2022 entwickelte das AWO-Innovationslabor die Idee eines Alpaka-Begegnungszentrums der Nachhaltigkeit.

Drei Personen, die mit Alpakas in einem Raum stehen, während eine Person Papiere hält und eine Tafel im Hintergrund steht.
© AWO-Bezirksverband Braunschweig e.V.

Foto: Caroline Osterburg (links) kam mit zwei Alpakas von ihrem Fellhof zur Präsentation von Sabine Resch-Hoppstock (Mitte) und Ellen Arndt (rechts).

 

Regelmäßig werden im AWO-Innovationslabor des Bezirksverbands Braunschweig soziale und nachhaltige Ideen entwickelt. Am Anfang des Programms steht ein Ideenwettbewerb, an dem alle Mitarbeitenden und Mitglieder teilnehmen können. Im Anschluss arbeiten die Teams über einen Zeitraum von zehn Monaten intensiv an ihren Vorschlägen. Ziel ist die Umsetzung der Ideen und die Schaffung eines neuen Angebots oder einer neuen sozialen Dienstleistung.

Teambuilding und tiergestützte Therapien

In diesem Kontext stellten 2022 Ellen Arndt, Leiterin des AWO-Wohn- und Pfle­geheims Im Kamp in Wolfenbüttel, und Sabine Resch-Hoppstock, stellvertretende Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Wolfenbüttel, ihre Vision eines AWO-Alpaka-Begegnungszentrums der Nachhaltigkeit vor. Auf einem gro­ßen Hof sollen Menschen und Tiere – allen voran Alpakas – zusammen­leben und -arbeiten.

Auf dem Gelände könnte Urlaubs­pflege geleistet werden, eine Kita an­gesiedelt sein oder mit den AWO-Jugend­- & Erziehungshilfen zusammengearbeitet werden, auch Teambuilding-Events sind möglich. Das Team plant tierge­stützte Therapien mit Alpakas, denn es ist von der positiven Wirkung dieser Tiere auf das Allge­meinbefinden der mit ihnen inter­agierenden Menschen überzeugt.

Rundum Nachhaltig

Der Hof soll in allen Aspekten nach­haltig sein – beim Gebäude beginnend. Angedacht ist zudem, auf dem Hof eigene Produkte wie Alpaka-Wolle oder Honig herzustellen und zu verkaufen. Als Start in dieses große Projekt soll zunächst eine Alpaka-Vermittlungsbörse ein­gerichtet werden, in der beispielsweise be­darfsgerecht Alpakas an Einrichtun­gen vermittelt und Alpaka-Besuche organisiert werden. Die Einbindung von Ehrenamtlichen ist für jeden der Schritte mitgedacht.

Bereits umgesetzt wird die Idee, Alpakas im AWO-Wohn- und Pflegeheim Im Kamp einzusetzen. In regelmäßigen Abständen kommen die Tiere ins Haus, um den Bewohner*innen einen Besuch abzustatten. Der Fahrstuhl stellt für die friedlichen und geduldigen Tiere dabei keine Hürde dar.