Klare Botschaft: FCK NZS. Der Bezirksverband Niederrhein setzte mit "FCK NZS" Aufklebern an seinen AWO-Dienstfahrzeugen ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt.

Das Bild zeigt das Nummernschild eines Ford-Fahrzeugs mit dem Kennzeichen "D AW". Auf dem Nummernschildhalter sind die Worte "Wir bewegen die Region" sowie zwei Aufkleber zu sehen, einer mit dem AWO-Logo und der andere mit der Aufschrift "FCK NZS".
© AWO Bezirksverband Niederrhein e.V.

Zugegeben: Es war nicht die originäre Idee des AWO Bezirksverbands Niederrhein. Im September 2022 kursierte in den Medien ein Bericht über einen AWO-Dienstwagen in Villingen-Schwenningen am Südschwarzwald, der mit einem „FCK NZS“-Aufkleber noch schöner gemacht wurde – und für Aufmerksamkeit sorgte. Denn ein Stadtrat einer rechten Fraktion in blauem Gewand empörte sich darüber, dass eine solche Botschaft nicht mit der Arbeiterwohlfahrt in Einklang stünde und daher nichts auf einem Dienstwagen des Wohlfahrtsverbandes zu suchen habe. Das sah nicht nur die örtliche AWO keinesfalls so. Auch der AWO Bezirksverband Niederrhein sah das grundlegend anders.

Denn auch die AWO am Niederrhein beteiligt sich mit voller Überzeugung an Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und bezieht immer wieder für Vielfalt Stellung.

Ein Aufkleber als Politikum

Dass ein „FCK NZS“-Aufkleber auf einem AWO-Dienstfahrzeug zu einem Politikum wird, hat den AWO Bezirksverband Niederrhein motiviert, seine Dienstfahrzeuge ebenfalls mit „FCK NZS“-Aufklebern auszustatten: um dieses Zeichen gegen Rassismus zu unterstützen und aus Gründen der Solidarität gegenüber der ungerechtfertigten Kritik an dem Aufkleber.

Über 150 solcher Aufkleber wurden kurzerhand an Einrichtungen und Mitarbeitende verteilt, um Dienstwagen, Privatfahrzeuge und Fahrräder zu schmücken. Auch zahlreiche Kreisverbände der AWO am Niederrhein verschönerten ihre Dienstfahrzeuge aus voller Überzeugung und mit der klaren Botschaft: FCK NZS.