Auf einem guten Weg. Bezirksverband Hessen-Süd: Bei der Bezirkskonferenz im November 2022 zog der Vorstand nach zweijähriger Amtszeit eine positive Zwischenbilanz.

Eine Person hält eine Rede an einem Podium mit AWO-Logo, während vier weitere Personen an einem langen Tisch auf der Bühne sitzen, ebenfalls vor AWO-Bannern.
© AWO Bezirksverband Hessen-Süd e.V.

Foto: Vorsitzende Stephanie Becker-Bösch gibt ihren Bericht ab. Auf dem Podium: Alexander Ludwig, Petra Rossbrey, Hans-Jürgen Herbst und Ulrich Bauch

„Als wir antraten, war die AWO Hessen-Süd durch die Fehler ehemaliger Vorstands- und Geschäftsführungsmitglieder in einer schwierigen Lage: Ein zerstörtes Ansehen der AWO in der Öffentlichkeit und die Gefahr einer Insolvenz bestimmten die Situation“, so die Vorsitzende Stephanie Becker-Bösch in ihrem Bericht. „Gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Ulrich Bauch haben wir es in den letzten zwei Jahren geschafft, im Verband für Aufklärung und im Unternehmen für eine wirtschaftliche Stabilisierung zu sorgen“, so Becker-Bösch weiter.

Gegen ehemalige Verantwortungsträger hatte der Vorstand Schadensersatzklage eingereicht. Die Verfahren laufen derzeit noch. Um den Bezirksverband und seine Gesellschaften auf ein wirtschaftlich solides Fundament zu stellen, wurden umfangreiche Sanierungsmaßnehmen eingeleitet. Zur besseren Kontrolle erhält der in der Vergangenheit verschachtelte und intransparente Konzern der AWO Hessen-Süd eine neue Struktur: Die Anzahl der Gesellschaften wird erheblich reduziert. 2022 konnte die AWO Hessen-Süd mit einem positiven Jahresergebnis abschließen und darüber hinaus auch noch erhebliche Schulden abbauen.

Mit Blick auf diese Entwicklung entlastete die Konferenz den Vorstand einstimmig. Becker-Bösch versprach, den Kurs weiter fortzusetzen.