Ereignisse

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Von: 17. März 1933 (bis 1936)

Der Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt gründet eine Tarnorganisation zur Hilfe für Verfolgte, Inhaftierte, Emigrierte und deren Familien und stattet diese Organisation mit einem namhaften Geldbetrag aus.

Durch die prominente Vorstandsbesetzung (Elsa Brändström als Vorsitzende und Elisabeth de Morsier als stellv. Vorsitzende) kann der Verein bis zur Verausgabung der Mittel in 1936 unangetastet durch die Nazis arbeiten. So werden mehrere Hundert wertvoller Pakete an Familien Verfolgter versandt, Erholungsaufenthalte für Kinder und Haftentlassene durchgeführt und bis Ende 1935 ein Kindergarten in Berlin-Reinickendorf unterhalten, in dem fast ausschließlich jüdische Kinder betreut werden.

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