Corona-Nothilfe

Corona-Nothilfe

Weltweite Corona-Nothilfe

Während wir uns in Deutschland weitestgehend durch die AHA-Regeln schützen können, haben 2,2 Milliarden Menschen auf der Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und können sich nicht regelmäßig die Hände waschen.

Knapp 80 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Andere leben so abgeschieden, dass weder Informationen über Schutzmaßnahmen oder gar Zugang zu medizinischer Grundausstattung gewährleistet ist. Durch die globalen Lockdowns verloren zudem hunderttausende informell Arbeitende und Tagelöhner*innen ihre Einkommens- und damit Existenzgrundlage. 

Mit insgesamt vierzehn Projekten in neun Ländern engagieren wir uns in der internationalen Corona-Nothilfe. Immer in enger Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnerorganisationen verteilen wir Hygienepakete mit Handschuhen, Desinfektionsmitteln, Seife und Schutzmasken. Zudem errichteten wir Handwaschstationen mit Seife an öffentlichen Plätzen und unterstützen Gesundheitspersonal mit Schutzausrüstung, Fieberthermometern und zusätzlichen Quarantänebetten. In allen Projekten informieren wir zudem barrierefrei über das Virus und entsprechende Schutzmaßnahmen: über Radio-Jingles, Plakate und Banner oder T-Shirts. Auch Aufklärungskomitees wurden eingesetzt, um mithilfe von Megaphonen und Lautsprechern persönlich, jedoch kontaktlos zu informieren – nicht nur in den offiziellen Landes- sondern auch in verschiedenen Ethnosprachen.

Doppelte Belastung durch Naturkatastrophen

Im Jahr 2020 mussten wir in drei Einsatzfällen humanitäre Hilfe für Menschen leisten, die durch starke Wirbelstürme in Notlage geraten waren. Im Mai zerstörte Zyklon Amphan insbesondere die Küstengebiete Bangladeschs und überschwemmte ganze Dörfer und Felder. Super-Taifun Goni wütete im November auf den Philippinen und brachte Hunderttausende Menschen inmitten der Pandemie in eine verzweifelte Lage. Zeitgleich löste Hurrikan Eta in Honduras den nationalen Notstand aus. Um obdachlos gewordene Familien zu unterstützen, verteilten wir unter anderem Lebensmittel, Hygieneartikel, Matratzen und Moskitonetze.

Explosion in Beirut

Am 4. August explodierte im Hafen von Beirut ein Lagerhaus: Mindestens 135 Menschen starben und mehr als 5.000 Menschen wurden verletzt. Tausende private und öffentliche Gebäude wurden zerstört – 300.000 Menschen verloren ihr Obdach. Wir engagierten uns umgehend in der medizinischen Nothilfe und versorgten leicht bis moderat Verletzte mit unserer mobilen Klinik. Im Wiederaufbauprojekt reparieren wir die Wohnungen von Menschen mit Behinderung und Senior*innen. 

Mehr Infos: auf der Webseite oder auf Facebook und Instagram

Eine Familie mit gefüllten Säcken posiert für die Kamera
Ein Riksha um dass sich Leute scharen
Ein Mann untersucht einen anderen medizinisch

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