Corona im Alltag

Corona im Alltag

Kulturspritzen gegen Coronablues

Quartiersprojekt in Hannover-Vahrenwald mit dem Niedersächsischen Gesundheitspreis ausgezeichnet: Lebensfreude verbreiten, wenn der Alltag düsterer, die Lichtblicke seltener werden. Im März 2020 wurde klar: Die notwendigen Corona-Maßnahmen zum Schutze älterer Menschen verlangen Senior*innen viel ab. Der Wunsch nach „Ablenkung vom grauen Corona-Alltag“ wuchs.

Vom Seniorenzentrum der AWO zur Kulturbühne: Quartiersentwicklerin Konstanze Löffler verwirklichte den Wunsch mit dem Projekt „Kulturspritzen gegen Coronablues“. Ziel war, diejenigen in den Fokus zu nehmen, die im Verlauf der Corona-Pandemie besonders viel und besonders lange verzichten mussten: Die Senior*innen der Pflegeeinrichtungen. Von April bis Ende Juli durften diese sich einmal in der Woche auf ein Gartenkonzert zum Mitsingen und Mitmuszieren freuen.

AWO geht auch digital – Onlineveranstaltungen im Corona-Jahr

Abstandhalten, Maske tragen und #wirbleibenzuhause. Corona erforderte auch mehr Offenheit für digitale Formate, die Austausch, Diskussion und Lernen ermöglichen, alleine und doch gemeinsam. Trotz erster technischer Hürden war schnell klar: Digitale Formate haben auch nach der Pandemie einen Mehrwert für Haupt- und Ehrenamt. 

Ein digitales Format zum neu verabschiedeten AWO Grundsatzprogramm ermöglichte Ehrenamtlichen regen Austausch. Gastreferent Marius Mühlhausen eröffnete den Teilnehmenden verschiedener AWO Gliederungen aus ganz Deutschland interessante Einblicke über den Entstehungsprozess. 

Ebenfalls politisch wurde beim digitalen Talk zum Thema Kinderarmut über die Frage „Einmal arm, immer arm?“ diskutiert. Studienleiterin Dr. Irina Volf vom ISS präsentierte die aktuellsten Studienergebnisse einem Fachpublikum.

 

In einem Onlinemeeting halten alle Menschen Zettel mit motivierten Botschaften in ihre Kameras

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