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17.06.2021 | Artikel

Gesund Altern und Pflegen im Quartier (GAP)

Aus- und Aufbau gesundheitsfördernder Strukturen für ältere Menschen und pflegende Angehörige im Quartier

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier“ (2018-2020) startete im Januar 2021 das Projekt „Gesund Altern und Pflegen im Quartier“. Dieses knüpft an die Ergebnisse seines Vorgängers an und wird in Kooperation des AWO Bundesverbandes e. V. mit dem Verband der Ersatzkassen e. V. bis Ende 2023 durchgeführt.

Projektinformationen

Träger: AWO Bundesverband

 

Arbeitsfeld: Gesundheitsförderung, Prävention, Quartiersentwicklung

 

Zielgruppen: Menschen ab 65 Jahren, pflegende Angehörige

 

Zeitraum: 01.01.2021 bis 31.12.2023

 

8 Projektstandorte:

  • Stadt Bendorf in Rheinland-Pfalz (AWO Bezirksverband Rheinland e. V.)
  • Ortsgemeinde Hochspeyer in Rheinland-Pfalz (AWO Bezirksverband Pfalz e. V.)
  • Gemeinde Spiesen-Elversberg im Saarland (AWO Saarland e. V.)
  • Landstadt Kemberg in Sachsen-Anhalt (AWO Kreisverband Wittenberg e. V.)
  • Samtgemeinde Elm-Asse in Niedersachsen (Freiwilligenagentur
    Jugend-Soziales-Sport e. V.)
  • Gemeinde Sonsbeck in Nordrhein-Westfalen (AWO Kreisverband Wesel e. V.)
  • Gemeinde Niederzier in Nordrhein-Westfalen (AWO Gesellschaft für Altenhilfeeinrichtungen mbH)
  • Marktgemeinde Markt Berolzheim in Bayern (AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e. V.)

Die Abbildung zeigt eine geografische Deutschlandkarte mit den markierten 8 Projektstandorten.

Zufriedenheit, Wohlbefinden und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft beeinflussen maßgeblich die Chancen auf ein gesundes Leben und Älterwerden. Hier setzt das Projekt „Gesund Altern und Pflegen im Quartier (GAP)“ an: An acht ländlichen Modellstandorten soll die Gesundheit von zuhause lebenden Menschen ab 65 Jahren sowie von pflegenden Angehörigen gefördert werden, indem die Rahmenbedingungen für ein gesundes Altern und Pflegen vor Ort durch den Aufbau gesundheitsfördernder Strukturen verbessert werden. Hierfür werden mit Blick auf die Bedürfnisse der älteren Menschen und pflegenden Angehörigen vorhandene gesundheitsförderliche Angebote verzahnt, neue bedarfsgerechte Angebote entwickelt und lokale Akteure vernetzt.

Für die Projektumsetzung in den acht ländlichen Regionen ist jeweils eine Projektkoordination der AWO zuständig, welche bei der Umsetzung der zentralen Meilensteine von einem Planungskreis aus zentralen Akteuren unterstützt wird. Um die Wünsche der Quartiersbewohner*innen zu erfassen, werden diese mit Hilfe von niedrigschwellige Methoden, wie einem Bürger*innendialog (Zukunftswerkstatt) oder kleinen Fokusgruppen, erhoben. Auf deren Grundlage sollen anschließend in Arbeitsgruppen passgenaue Maßnahmen entwickelt werden, die insbesondere Menschen in schwieriger sozialer Lage eine Teilnahme ermöglichen. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit finden in allen Projektstandorten abschließende Nachhaltigkeitswerkstätten statt, bei welchen mit kommunalen Entscheidungsträger*innen und zentralen Projektbeteiligten Vereinbarungen zur Verstetigung der etablierten Strukturen und Angebote getroffen werden sollen.

Das Projekt wird über die gesamte Laufzeit vom Institut für Gerontologische Forschung e. V. wissenschaftlich zum Thema pflegende Angehörige begleitet. Die über den Projektverlauf gewonnenen Erfahrungen und identifizierten Erfolgsfaktoren und Hemmnisse beim Aufbau gesundheitsfördernder Strukturen ergänzen den im Vorgängerprojekt erstellten Praxisleitfaden, sodass diese für weitere Quartiere nutzbar gemacht werden.

Das Projekt „Gesund Altern und Pflegen im Quartier“ wird vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) nach SGB V §20, 20a gefördert.

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