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25.06.2018 | Pressemitteilung

Hubertus Heil beim AWO Bundesausschuss

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Von: Mona Finder

Am Wochenende begrüßte der Bundesausschuss* der Arbeiterwohlfahrt (AWO) den Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil. Vor gut 100 ehren- und hauptamtlichen Teilnehmenden hieß der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt den Bundesarbeits- und Sozialminister willkommen: „Es freut uns, dass der Bundesarbeits- und Sozialminister vor dem Bundesausschuss der Arbeiterwohlfahrt seine sozialpolitischen Projekte für eine gerechtere Arbeits- und Sozialpolitik vorstellt. Hubertus Heil erklärte gleich zu Beginn: „Es geht nicht darum, die Menschen vor dem Wandel zu schützen sondern Schutz und Chancen im Wandel zu organisieren. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen keine Angst vor der Zukunft haben, sonst machen extreme Strömungen aus dieser Angst ein politisches Geschäftsmodell." Des Weiteren erklärte der Bundesarbeits- und Sozialminister den AWO-Delegierten, wie er den Sozialen Arbeitsmarkt voranbringen möchte. Hierfür erhofft er sich die notwendige Unterstützung auch von Seiten der AWO – politisch, aber auch bei der späteren praktischen Umsetzung.

 

Auf der Tagesordnung des AWO Bundesausschusses stand unter anderem der im November 2017 einstimmig verabschiedete Governance-Kodex („Verbindliche Richtlinien der AWO in Deutschland für eine verantwortungsvolle Verbands- und Unternehmensführung und –kontrolle“). Brigitte Zypries, ehemalige Bundeswirtschaftsministerin, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich erscheinen konnte, wurde als ehrenamtliche Vertrauensperson vorgestellt. Sie soll zukünftig Hinweise auf Verstöße gegen die Compliance-Richtlinie entgegennehmen.

 

AWO-Passgenau e.V. präsentierte sich mit T_OHR, dem Zentrum für Sehbehinderten- und Blindenreportage in Gesellschaft und Sport beim AWO-Bundesausschuss. Schon kurz nach Beginn der Präsentation und der Betonung auf die Ziele des Projekts, die Blindenreportage bekannter zu machen und neue kulturgesellschaftliche Veranstaltungen mit einer Blindenreportage auszustatten, gab es Applaus der Delegierten. Mit viel Begeisterung, Elan und praxisnahen Beispielen veranschaulichten die T_OHR-Mitarbeiter den Unterschied zwischen einem Radio-Kommentar und einer Blindenreportage. Zudem wurde eine kurze LIVE-Demonstration, in Anwesenheit des Bundesministers Hubertus Heil, durchgeführt, die für Applaus und Erstaunen sorgte.

 

*Der AWO Bundesausschuss setzt sich zusammen aus ca. 100 stimmberechtigten Vertreterinnen und Vertretern aller Landes- und Bezirksverbände, der/dem Vorsitzenden des Präsidiums und ihren/seinen Stellvertretenden, zwei Vertretenden des Bundesjugendwerks und je einer/einem bevollmächtigten Vertretenden der korporativen Mitglieder. Er unterstützt die Arbeit des Präsidiums und beschließt über Angelegenheiten des Gesamtverbandes, sofern nicht die Rechte der Bundeskonferenz tangiert sind. Der Bundesausschuss tagt bis zu zweimal jährlich.

 

 

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