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Bunt ist schwarz-weiß am Schönsten!

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Von: Jörg Rödenbüsch

BUNT ist schwarzweiß am Schönsten

Die Arbeit der Fanprojekte gegen Rassismus und Diskriminierung

 

Fanprojekte verfolgen in der Arbeit gegen Diskriminierungsformen Prinzipien, die sich an der Lebenswelt der Menschen orientieren um diese partizipieren zu lassen. Sie berücksichtigen die lokalen Bedürfnisse, Bedingungen und Konstellationen.

 

Früher war Rassismus in den Stadien fast unwidersprochener Alltag
In den 1980er-Jahren standen Maßnahmen zur Gewaltprävention und gegen Rechtsextremismus im Mittelpunkt. Während in diesem Zeitraum Rassismus in den Stadien fast unwidersprochen Alltag und die Hooligangruppierungen ausnahmslos klar rechts positioniert waren, hat sich dieses Bild in den Fankurven klar gewandelt. Mittlerweile überwiegen deutlich antirassistische und demokratische Positionierungen in den Stadien.

 

Dies ist eine Konsequenz der konstruktiven Hartnäckigkeit der Fanprojekte. Stets waren diese die Konstante in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus im Stadion und haben damit den Weg bereitet, dass die aktiven Fangruppen diese Thematik ebenso konstruktiv hartnäckig weiterverfolgen.

 

Heute ist Sensibilisierung im Fokus
Der Fokus der Fanprojektarbeit hat sich in diesem speziellen Bereich ausgeweitet und verlagert. Es geht jetzt vielmehr um die Sensibilisierung von Vereinen, Sicherheitsorganen und Medien und sämtliche Formen xenophoben Verhaltens.

 

Sozialpädagogische Fanprojektarbeit ist seit mehr als 30 Jahren Bestandteil der Jugendhilfe und findet in der Lebenswelt der jugendlichen Fußballanhänger und -anhängerinnen statt.

Dies ist ein Blogpost im Rahmen des AWO-Wahlcountdowns 2017. Die Wochen vor der Wahl begleitet die AWO mit ihrem Wahlcountdown: 12 Forderungen an die Politik, eingebettet in 12 Themenwochen. Dieser Blogpost ist Teil der Themenwoche "Rassismus".

Alle Themenwochen des Wahlcountdowns gibt es hier.

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