Migration

Bundesprogramme und Projekte

Die AWO unterhält verschiedene Beratungsangebote, die nachfolgend vorgestellt werden, und ist Trägerin von Integrationskursen und verschiedenen Projekten.

Migrationsberatung für erwachsene Zuwander*innen (MBE)

Was ist die MBE und was leistet sie?

Das bundesgeförderte Beratungsangebot MBE ist ein fester Bestandteil des Integrationsangebotes des Bundes und wird vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist die Bewilligungsbehörde.

Geschichte und Zielgruppe

Die Arbeiterwohlfahrt ist seit den 1950er Jahren in der Migrationssozialarbeit (ehemals Ausländersozialarbeit) tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Migrationssozialarbeit. Migrationssozialarbeit ist damit ein zentrales Handlungsfeld der AWO. Die AWO ist aufgrund ihres langjährigen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Engagements für Eingewanderte eine Hauptakteurin bei der Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung innerhalb und außerhalb des Verbandes. Die AWO engagiert sich seit Jahrzehnten für eine interkulturelle Öffnung in allen Bereichen der Sozialen Arbeit.

Die Beratung und Begleitung von Ratsuchenden und deren Familienangehörigen durch die MBE erfolgt auf der Grundlage des Zuwanderungsgesetztes aus dem Jahre 2005. Das Angebot ist offen für alle Eingewanderte ab 27 Jahre mit einer Bleibeperspektive - vor, während und nach einem Integrationskurs. Ratsuchende unter 27 Jahren mit Themen von ‚Erwachsenen‘, dürfen das Beratungsangebot ebenso annehmen, z.B. bei Fragen zur Arbeit, Ehe, Schwangerschaft etc.

Seit dem 01.08.2019 können auch ‚arbeitsmarktnahe Asylsuchende‘, die nicht aus einem sicheren Herkunftsstaat kommen, das Angebot der MBE in Anspruch nehmen.

Das Beratungsangebot ‚Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer‘ wird bundesweit von allen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und dem Bund der Vertriebenen (BdV) getragen.

Die MBE bei der AWO

Die MBE unterstützt eingewanderte Menschen in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe. Die Zusammenarbeit der MBE mit unterschiedlichen Netzwerkpartner*innen im kommunalen Raum eröffnet den Ratsuchenden für Teilhabeprozesse besonders wichtige Zugangswege. Ratsuchende werden in all ihren Fragen, z.B.

  • zu Wohnraum
  • zum Erlernen der deutschen Sprache
  • zu schulischen und beruflichen Anerkennungsverfahren
  • zu Fragen der Gesundheit und Pflege,
  • zu Familie und Erziehung und vieles  mehr

durch eine qualifizierte sozialpädagogische Einzelfallberatung und in sozialpädagogischen Gruppenangeboten, begleitet und gestärkt. Wenn erforderlich, werden Sprachmittler*innen oder Dolmetscher*innen flankierend eingesetzt. Die Ratsuchenden finden Unterstützung für den Umgang mit Behörden und weiteren Fachdiensten und Einrichtungen, an die sie sich wenden können. Ziel ist es, Ratsuchende zu befähigen, ihre Angelegenheiten dauerhaft selbständig und selbstbestimmt zu regeln. Die Beratung ist für alle  Ratsuchenden kostenfrei, freiwillig und auf Wunsch anonym.

Der AWO Bundesverband koordiniert in ihrer Rolle als Zentralstelle  für ihre Träger das Bundesprogramm, sie entwickelt Qualifizierungsangebote für Berater*innen, besucht und tauscht sich mit den AWO MBE Trägern kontinuierlich aus, bringt sich aktiv bei Fachtagungen ein und engagiert sich in der Lobbyarbeit für die finanzielle und inhaltliche Stärkung und Weiterentwicklung des Bundesprogramms.

An vielen Standorten der MBE-Dienste befindet sich auch ein Beratungsangebot der AWO Jugendmigrationsdienste (JMD) des Familienministeriums (BMFSFJ) sowie die vom BAMF geförderten MiA-Kurse ‚Migrantinnen einfach stark im Alltag‘ (vormals Niederschwellige Frauenkurse).  Durch die Einbettung in den örtlichen Sozialraum nimmt die AWO eine wichtige und notwendige Vermittlungsfunktion ein und bindet Menschen mit Einwanderungsgeschichte in allen Lebensbereichen des Alltags ein.

Ansprechpartnerinnen

Mirjam Olabi

Abteilungsleiterin

Tel: 030 26 309 -249

Mirjam.Olabi@awo.org

Jennifer Sartori-Krusche                         

Referentin für Migration, Abt. 2

Jennifer.Sartori-Krusche@awo.org

Tel: 030 26 309 -166

Uta Franziska Ziethen

Referentin für Migration Abt. 2

Franziska.Ziethen@awo.org

Tel: 030 26 309 - 483

Kristina Kiebusch

Verwaltung

kristina.kiebusch@awo.org

Tel.: 030 26 309 - 426

MBE und BAMF und BMI

Wir danken unseren Zuwendungsgebern.

Jugendmigrationsdienste (JMD)

Was ist die JMD und was leistet sie?

Bundesweit beraten, begleiten und unterstützen 160 Mitarbeiter*innen an 72 Standorten der AWO Jugendmigrationsdienste (JMD) junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte in ihrer sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Teilhabe. Kernaufgaben der Jugendmigrationsdienste sind sozialpädagogische Beratung, Begleitung im Case Management und soziale Gruppenarbeit. Alle Angebote zeichnen sich durch intensive Beziehungsarbeit, durch Vertrauensaufbau und professionelle Netzwerkarbeit aus.

In vier Schwerpunktbereichen ermöglichen die JMD bedarfsgerechte Bildungsangebote, politische Bildungsarbeit an Schulen, Sozialraumorientierung und Quartiersarbeit sowie digitale Strukturen und Angebote in ländlichen Räumen. So schaffen sie Bildungs- und Begegnungsräume für junge Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Das Programm dient dazu, Chancengerechtigkeit zu erhöhen und Zugangsbarrieren vor allem in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Beruf abzubauen. Es fördert gleichzeitig die Teilhabe junger Menschen mit Einwanderungsgeschichte in allen Bereich des sozialen, politischen und kulturellen Lebens. Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und ist ein wichtiger Baustein der Kinder- und Jugendpolitik des Bundes.

Link zum JMD-Portal: https://www.jugendmigrationsdienste.de/ueber-jmd

Unter dem Link befinden sich:

  • Grundsätze und Rahmenkonzepte der Jugendmigrationsdienste
  • JMD-Visitenkarten sowie Adressen der JMD-Standorte
  • Forum zum Austausch über „JMD i-mpuls“
  • Geschichten aus den Jugendmigrationsdiensten
  • Aktionen, Publikationen, wissenschaftliche Begleitungen
  • Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit – wie Give-Away’s, Roll-Up’s oder ein JMD-Banner –
  • (Modell-) Projekte

Ansprechpartner*innen

Dr. Talibe Süzen

JMD Bundestutorin                                       

talibe.suezen@awo.org

Tel.: 030-26309-256

Dr. Peter Widmann                                       

Referent für Migration

peter.widmann@awo.org                                     

Tel.: 030-26309-175                                      

Kristina Kiebusch

Verwaltung

kristina.kiebusch@awo.org

Tel.: 030-26 309- 426

JMD und BMFSFJ

Wir danken unseren Zuwendungsgebern.

Empowerment geflüchteter Frauen

Selbstbestimmte Lebensführung der Frauen

Seit 2016 werden Projekte im Bereich des Empowerments geflüchteter Frauen und anderen besonders schutzbedürftigen Personengruppen durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert. Das Projekt wird bis Ende 2021 gefördert. 

Elf Projektträger der AWO führen bundesweit Angebote durch, die das Ziel haben,  geflüchtete Frauen, Mädchen und Familien in einer selbstbestimmten Lebensführung zu begleiten und zu ihrer verbesserten gesellschaftlichen Teilhabe beizutragen.

Dazu gehören Maßnahmen zur Stärkung von Mädchen und Frauen in Form von Gruppenangeboten sowie Beratung und Begleitung, die Vermittlung von Rechten und Partizipationsmöglichkeiten, die Einbindung der Zielgruppe in sozialräumliche Angebote und in Regelversorgungsstrukturen. Alle Angebote sind unter der Prämisse der Niedrigschwelligkeit und der Zielgruppenorientierung gestaltet.

Webseite

https://www.awo.org/empowerment-von-gefluechteten-frauen

Die Webseite verweist jeweils auf die einzelnen Projektseiten der Projektträger und stellt die Dokumentationen der vergangenen Fachveranstaltungen, die im Rahmen des Projekts durchgeführt wurden, zur Verfügung.  

Dokumentation der Veranstaltungsreihe 2020 „Eigenverantwortlich, selbstbestimmt, empowert – Was wir unter Empowerment verstehen und wie Projektarbeit geflüchtete Frauen dabei begleiten kann“:

https://www.awo.org/sites/default/files/2021-05/DokumVeranst2020_Empowerment_final_0.pdf

Ansprechpartnerinnen

Sinje Vogel

Projektreferentin „Empowerment geflüchteter Frauen“

Sinje.vogel@awo.org

Tel: +49 30 26309-230

Bilsena Ibrahimović

Projektreferentin „Empowerment geflüchteter Frauen“

Bilsena.ibrahimovic@awo.org

Tel: +49 30 26309-350

MiA-Kurse – Migrantinnen stark im Alltag

Niederschwelliges Kursangebot für Frauen

Die AWO setzte sich bereits in den 90iger Jahren dafür ein, für eingewanderte Frauen Möglichkeiten anzubieten, sich in einem geschützten Raum zu treffen und auszutauschen und dadurch an Lernprozessen teilzunehmen. So entstand mit den „Niederschwelligen Frauenkursen“ ein Zugang zu Bildungsangeboten in Form von Gesprächskreisen und Nähkursen.

Seit 2020 läuft das Angebot unter dem Namen „MiA-Kurse – Migrantinnen einfach stark im Alltag“. Ein MiA-Kurs umfasst 34 Unterrichtsstunden und wird ausschließlich von Frauen geleitet. Es werde Themen behandelt, die von den Kursteilnehmerinnen gewünscht werden und die ihr Leben betreffen, wie z.B. Alltag und Lebensplanung, Kindererziehung, Gesundheit, Orientierung im Stadtteil, Kennenlernen der deutschen Gesellschaft usw. Zudem können sogenannte Werkstattkurse wie z.B. Fahrradkurse, Nähkurse und Ähnliches durchgeführt werden.

Was bewirken  MiA-Kurse?

Brückenfunktion: Die MiA Kurse haben das Ziel, eingewanderten Frauen Grundlagen der deutschen Sprache zu vermitteln und sie zu motivieren und zu unterstützen, Deutsch zu lernen und einen Integrationskurs zu besuchen.

Empowerment: Gleichzeitig erhalten die Frauen Informationen zu allen relevanten gesellschaftlichen Themen und Bereichen, um an Teilhabeprozessen zu partizipieren und  im neuen Lebensumfeld selbstsicher handeln zu können. Das wird durch Kennenlernen von kulturellen und sozialen Angeboten im Stadtteil wie z.B. Bibliotheken, Museen, Sportvereine, Beratungsstellen usw. erreicht.

Ansprechpartnerin

Dragica Baric-Büdel

Referentin für Migration und interkulturelle Öffnung

mia-kurse@awo.org

BAMF und BMI

Wir danken unseren Zuwendungsgebern.

Flüchtlingsprogramme BMFSF

Beratung und Betreuung ausländischer Flüchtlinge

Die Beratung und Betreuung von Geflüchteten ohne dauerhaften Aufenthaltsstatus ist seit 1978 eine Aufgabe, für die die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege ein niedrigschwelliges Angebot zur Unterstützung geflüchteter Menschen bereithalten und die so staatliche Beratung wirkungsvoll ergänzt. Die sechs Spitzenverbände, darunter die Arbeiterwohlfahrt e. V., erhalten durch das Programm der Bundesregierung seit Anbeginn Zuschüsse für die Beratung und Betreuung ausländischer Flüchtlinge sowie seit 2016 Zuschüsse für die Unterstützung psychosozialer Zentren zur Betreuung von Betroffenen von Folter und Menschenrechtsverletzungen. Die Multiplikator*innenarbeit sowie der bundesweite Ausbau und Erhaltung eines Netzes von Beratungsstellen machen zudem einen erheblichen Teil der Arbeit aus. Das BMFSFJ ist die zuständige Bewilligungsbehörde.

Die AWO unterhält in allen Bundesländern Einrichtungen und Dienste für Geflüchtete, darunter zahlreiche Wohnunterkünfte, Clearingsstellen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Flüchtlingsprojekte zur Integration im Arbeitsmarkt, Beratungs- und Betreuungsprojekte und Beratungsstellen, die sogenannten Migrationsfachdienste, die Geflüchtete aus vielen Ländern bundesweit unterstützen. Darüber hinaus werden geflüchtete Kinder sowie Erwachsene in anderen Feldern der Sozialen Arbeit wie in der Kinder- und Jugendhilfe (in stationären Einrichtungen, Erziehungsberatungsstellen, der Schulsozialarbeit und in den Kindertagesstätten) oder z.B. in den Frauenhäusern der AWO beraten und unterstützt. Über 800 selbstständige Einrichtungen, Initiativen und Organisationen haben sich der AWO auf allen Ebenen als korporative Mitglieder angeschlossen. Die Arbeiterwohlfahrt hat ein eigenständiges Jugendwerk, das sich ebenfalls ehrenamtlich mit den Lebensumständen von Geflüchteten auseinandersetzt und vor Ort praktische Unterstützung leistet. Zahlreiche AWO Gliederungen sind Träger von Freiwilligenagenturen, die sich dem Handlungsfeld Flucht z.T. bereits erfolgreich geöffnet haben. Die professionelle Arbeit vor Ort wird aktiv von unzähligen Ehrenamtlichen in vielen Einzelprojekten unterstützt.

Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt nimmt hierbei eine Zentralstellen- und Spitzenverbandsfunktion ein. In der Umsetzung des Bundesprogramms ergeben sich daraus verschiedene Tätigkeiten, die dem Grundsatz Information, Steuerung, Koordination, Qualifizierung und Sensibilisierung folgen. Ziel ist es, wichtige Informationen aus der Flüchtlingssozialarbeit und Flüchtlingspolitik dem Verband zur Verfügung zu stellen, sowie die Umsetzung und Auswirkungen in der Praxis als Spitzenverband zu sammeln und in die entsprechende Gremienarbeit einzubringen. Ziel ist es weiterhin, auf eine umfassende Umsetzung des Flüchtlingsschutzes in der Sozialen Arbeit hinzuwirken.

Die Schwerpunkte und Ziele der Arbeit der Zentralstelle werden dabei durch das Programm selbst und durch die Prinzipien und Werte der Arbeiterwohlfahrt bestimmt. Wir treten für eine solidarische nationale wie europäische Politik für Geflüchtete ein, die Respekt vor der Würde und dem Recht geflüchteter Menschen hat. Im Inland, in der Europäischen Union, an deren Außengrenzen und bei der Ausgestaltung der Entwicklungszusammenarbeit müssen die Grund- und Menschenrechte beachtet werden. Auch geflüchtete Menschen haben das Recht auf Familie. Für die Teilhabe an der Gesellschaft ist ein uneingeschränkter Zugang zu Bildung, Ausbildung, Arbeit und zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Gesetzlich diskriminierende Bestimmungen sowie Einschränkungen der Mobilität von Geflüchteten sind abzuschaffen.

BMFSFJ

Wir danken unseren Zuwendungsgebern.

JMD im Quartier

Zusammenleben gestalten

Das Modellprojekt „Jugendmigrationsdienst im Quartier“, an dem sich die Arbeiterwohlfahrt beteiligt, richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere an junge Menschen, in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf. In dem Projekt arbeiten Jugendmigrationsdienste daran, in den Quartieren die Lebenssituation junger Menschen zu verbessern und das Miteinander zu stärken. Dabei werden Hindernisse abgebaut, die im Zugang zu sozialen Diensten und Angeboten im Quartier bestehen. So können junge Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben, an demokratischen Prozessen mitwirken und Selbstwirksamkeit erleben.

Im Zentrum der Arbeit stehen Mikroprojekte und damit kreative Aktionen im Stadtteil, welche die Jugendmigrationsdienste gemeinsam mit Partnern umsetzen, wie dem Quartiersmanagement, Schulen, Vereinen und Initiativen. Die Jugendlichen wirken an der Planung und Umsetzung der Projekte mit. Im Rahmen der Mikroprojekte erkunden junge Menschen zum Beispiel Betriebe vor Ort, finden Unterstützung beim Lernen, treffen sich zu sportlichen Aktivitäten oder machen gemeinsam Musik.

Handlungsfelder des Modellprojekts sind Bildung, Ausbildung und Armutsprävention, Sprache, Arbeitsmarkt, Wohnen und Wohnumfeld, Verbraucherschutz, Gesundheit und Prävention, Unterstützung partizipativer Projekte von jungen Menschen im Quartier, Antirassismus und Demokratieförderung, Kultur, Sport, Umwelt und Mobilität sowie Interkulturelle Öffnung. Das Modellprojekt wird gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Homepage: https://www.jmd-im-quartier.de/

Auf der Homepage finden sich Portraits der Standorte, Berichte über Mikroprojekte und Veranstaltungen im Rahmen des Modellprojekts.

Ansprechpartner

Dr. Peter Widmann

peter.widmann@awo.org

Tel: 030-26309-175

JMD im Quartier

Wir danken unseren Zuwendungsgebern.

JMD Respekt-Coaches

Politische Bildung und Demokratieförderung an Schulen

Im Rahmen des Programms Respekt Coaches realisieren die Jugendmigrationsdienste der Arbeiterwohlfahrt politisch-gesellschaftliche Bildung an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im ganzen Bundesgebiet. Ziel des Programms ist es, unter dem Motto „Lass uns reden – Reden bringt Respekt“ Primärprävention gegen jede Form von Extremismus, Rassismus und Diskriminierung zu leisten und dabei die Themen Demokratie, Vielfalt und Respekt zu bearbeiten. In Gruppenangeboten haben Schüler*innen die Möglichkeit, sich aktiv mit gesellschaftspolitischen Themen auseinanderzusetzen, die sie betreffen, sei es in einem Rap- oder Theaterworkshop, einer AG zu Vielfalt und Ethik oder einem Workshop zu Diskriminierung.

Das Programm fußt auf langfristigen Kooperationen mit Schulen, aus der ein spezifisch für die Schule erstelltes Präventionskonzept hervorgeht. Gemeinsam mit Trägern der politischen Bildung sowie Trägern der Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung treiben die Jugendmigrationsdienste damit auch die Vernetzung im Bereich Jugendsozialarbeit und politische Bildung voran. Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Mehr Informationen unter: https://jmd-respekt-coaches.de

Ansprechpartner*innen

Dilvin Şahin 

Koordination Respekt Coaches

dilvin.sahin@awo.org

Tel.: 030-26309-224

Erzsébet Lajos

Koordination Respekt Coaches

erzsebet.lajo@awo.org

Tel.: 030-26309-132

Sinje Vogel

Referentin JMD Respekt Coaches

sinje.vogel@awo.org

Tel.: 030-26309-230

Dr. Peter Widmann

peter.widmann@awo.org

Tel: 030-26309-175

Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule

Vorbereitung eines Hochschulstudiums

Im Bundesprogramm „Garantiefonds Hochschule (GF-H)“ beteiligen sich Jugendmigrationsdienste der Arbeiterwohlfahrt daran, junge Zugewanderte über ihre Möglichkeiten zur Aufnahme einer akademischen Laufbahn zu beraten. Die Bildungsberatung GF-H informiert individuell über Qualifizierungsangebote in Deutschland und entwickelt gemeinsam mit Ratsuchenden einen Bildungsplan. Das Ziel ist, unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorbildung den besten Weg zum persönlichen Ausbildungsziel zu identifizieren.

Das Programm bietet Unterstützung in Bewerbungsverfahren, Beratung über Möglichkeiten der Ausbildungsfinanzierung und eine Förderung für Kandidatinnen und Kandidaten mit entsprechenden Voraussetzungen nach den Richtlinien Garantiefonds Hochschule (RL-GF-H). Ziel ist es, Ratsuchende optimal auf ihre akademische Laufbahn vorzubereiten.

Zur Beratung gehören die Bewertung der Vorbildung, die Erläuterung sprachlicher Anforderungen, Informationen zu schulischen Angeboten zum Erwerb der Hochschulreife, zu Formen des Hochschulzugangs, zu Studienangeboten in Deutschland sowie zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, außerdem die Unterstützung bei der Studien- und Berufswahl sowie beim Bewerbungs- und Zulassungsverfahren. Das Programm wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Homepage: https://bildungsberatung-gfh.de/

Die Homepage erläutert das Programm „Garantiefonds Hochschule“, informiert über Sprachkurse und Fördermöglichkeiten und enthält Erfahrungsberichte junger Menschen, die im Programm gefördert wurden.

Ansprechpartner

Dr. Peter Widmann

peter.widmann@awo.org

Tel: 030-26309-175

BMI und DS und ZdT

Wir danken unseren Zuwendungsgebern.

Zusammenhalt durch Teilhabe in der Sozialen Arbeit

AWO für Vielfalt und Engagement

„Gemeinsam Demokratie stärken“ ist der Leitgedanke der AWO, um aktiv gegen Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorzugehen. Die Fachstelle „Zusammenhalt durch Teilhabe in der Sozialen Arbeit“ pflegt ein Netzwerk mit Akteur*innen in der AWO, die Projekte zur Stärkung von Demokratie vor Ort umsetzen. Ziel ist es, gemeinsam daran zu arbeiten, dass Demokratiestärkung und Antidiskriminierungsarbeit als Querschnittsaufgaben in allen Arbeitsfeldern der AWO verankert werden.

Die „Zusammenhalt durch Teilhabe“ Projekte in der AWO bieten vielfältige Möglichkeiten um Demokratiekompetenzen zu stärken. Zentral ist die Ausbildung von respektierten Ansprechpartner*innen vor Ort – „Demokratieberater*innen“, „Multiplikator*innen“ oder auchZukunftsFörder*innen“ genannt. Es handelt sich um haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Strukturen der AWO. Diese sind durch die Qualifizierung im Rahmen einer projektspezifischen Weiterbildung in der Lage, Konflikte mit Bezug zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu erkennen und verbandsintern zu bearbeiten. Daneben arbeiten sie daran, haupt- und ehrenamtliche Kolleg*innen zu sensibilisieren und sie im Umgang mit Diskriminierung zu stärken. Darüber hinaus bieten die Projekte kompetenten Rat, nützliches Wissen und diverse Veranstaltungen sowie Bildungsangebote, die allen Interessierten offen stehen.

Homepage

Mit der Homepage www.demokratie.awo.org und einem Projektnewsletter bündelt die Fachstelle „Zusammenhalt durch Teilhabe in der AWO“ die Erfahrungen und Angebote im Themenfeld Demokratiestärkung für alle Interessierten.

Ansprechpartnerin

Susanne Beyer

Referentin „Zusammenhalt durch Teilhabe in der Sozialen Arbeit“

Tel: +493026309-207

JMD Digital

Virtuelle Beratungsstrukturen für ländliche Räume

In der Laufzeit vom 01.12.2020 – 31.09.2022 widmet sich das mit 22 Personen aufgestellten Online-Team der modellhaften Erprobung von digitalen Beratungsangeboten, die langfristig in den Strukturen der Jugendmigrationsdienste verankert und dadurch das Programm des jmd4you online Beratungsangebot erweitert wird. Das Modellprojekt gliedert sich in vier Arbeitsbereiche:

  1. Digital Streetwork – Konzipierung Aufsuchender Arbeit in der digitalen Lebenswelt.
  2. Online Beratung und Ländlicher Raum – Weiterentwicklung der Online Beratung und Erstellung eines Schulungskonzepts.
  3. Virtuelle Welten – Entwicklung einer digitalen Erfahrungswelt mit Einbeziehung der Zielgrupppenexpertise, in denen  typische Situationen für Zugewanderte online simuliert und Informationen und Fähigkeiten spielerisch vermittelt werden.
  4. Öffentlichkeitsarbeit – Erstellung einer Landingpage, Projektlogo, Flyer etc. und Unterstützung der anderen Arbeitsbereiche.

Die AWO setzt das Modellprojekt bundesweit an vier von den insgesamt 16 JMD-digital Standorten um. Die Modellstandorte der AWO sind:  Chemnitz, Jena, Heidenheim und Rostock. Weitere Modellstandorte sind in Trägerschaft von  BAG EJSA, BAG KJ und der freien Trägergruppe IB. Die Kooperationspartner*innen DGOB e.V. (Deutsche Gesellschaft für psychosoziale Online-Beratung), PNJ e.V. (Pressenetzwerk für Jugendthemen) und Minor – Projektkontor gGmbH unterstützen das Online-Team durch Fortbildungen und ihrer fachlichen Expertise.

Das Projekt wird vom Bundesamt für Flüchtlinge und Migration (BAMF) aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Ansprechpartnerin

Bilsena Ibrahimović

JMD digital - virtuelle Beratungsstrukturen für ländliche Räume und Empowerment geflüchteter Frauen und anderen schutzbedürftigen Personen

Mobil: 0160 90 99 47 39

JMD und BMFSFJ

Wir danken unseren Zuwendungsgebern.

MBE digital

Digitale Transformation in der MBE

Das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge fördert seit 2021 bei der Arbeiterwohlfahrt die digitale Transformation im Bundesprogramm Migrationsberatung für erwachsene Zuwander*innen (MBE).

Der AWO Bundesverband übernimmt hierbei die Koordination und Begleitung der Digitalisierungsprojekte, wie beispielsweise Videodolmetschen und digitale Bildungsangebote. Eine zentrale Rolle spielt aktuell die Implementierung einer Datenschutz-konformen Online-Beratung bei den AWO-MBE-Trägern. Die AWO-MBE-Träger erfahren zudem Medien-relevante und technologische Unterstützung durch den AWO Bundesverband. So wird Beratung hinsichtlich der digitalen Infrastruktur angeboten, die zur Umsetzung der Digitalisierungsprojekte notwendig ist.

Auch wirkt der AWO Bundesverband im Rahmen des Programms an der Erarbeitung von Curricula und Formaten zur (Weiter-) Entwicklung der Kompetenzen von MBE-Beratenden im Umgang mit digitalen Medien und Tools.

Ansprechpartnerin

Sabina Sabovic

Referentin MBE digital

Migration und interkulturelle Öffnung

Tel.: 030 26 309 - 206

MBE und BAMF und BMI

Wir danken unseren Zuwendungsgebern.

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