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01.01.2020 | Pressemitteilung

AWO Bundesverband begrüßt kritische Aufarbeitung

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Gestern Abend wurden in einer Sondersendung der hessenschau die Vorgänge in den Kreisverbänden Frankfurt und Wiesbaden aufgearbeitet. Dazu erklärt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes:

„Wir begrüßen ausdrücklich die Form der Aufarbeitung und den kritischen Umgang mit den Vorgängen. Es ist unerträglich, in welchem Ausmaß sich Einzelpersonen systematisch bereichert haben. Der Bundesverband selbst hat mit Bekanntwerden der Vorwürfe einen intensiven Prüfprozess begonnen. Unser Ziel ist die schonungslose Aufarbeitung und Aufklärung. Die bisherigen Ergebnisse der Prüfung belegen ein totales Aufsichtsversagen der Aufsichtsgremien. Sie haben nicht nur das Vertrauen der Menschen in die AWO verspielt, sondern einen immensen finanziellen Schaden verursacht. Als Konsequenz wird der AWO Bundesverband insbesondere mit den aufsichtführenden Gliederungen verbindliche Regelungen treffen, wie die Einhaltung und Umsetzung der Compliance-Vorgaben zu gewährleisten ist. Wir begegnen allen, die ihrer Sorgfalt nicht nachkommen, konsequent mit allen verbandsinternen, verbandspolitischen und rechtlichen Maßnahmen, die uns zur Verfügung stehen.“

Die geforderte Transparenz wird in der AWO zukünftig gewährleistet sein: durch eine strikte Regulierung der Gehälter von Geschäftsführungen und ein Transparenzregister, das im Laufe des Jahres eingeführt werden wird. Richtschnur für unser weiteres Handeln ist hier der Beschluss des Präsidiums vom 31. Januar.

 

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